Khalid ibn al-Waleed

Leute, die das Blut unserer Gegner trinken

Als Khalid ibnu Waleed Yarmook erreichte um mit seiner Armee gegen die Römer zu kämpfen, hörte man ihn sagen

„Oh Mujahideen! Das ist ein denkwürdiger Tag. Es ist der Tag, an dem unser Glaube geprüft und auf die Probe gestellt wird. Heute sollten wir jede Art der Arroganz, des Stolzes vermeiden und um den persönlichen Ruhm oder die egoistische Prahlerei nicht kämpfen..

Oh ihr Mujahideen des Islams! Kämpft um das Wohlwollen Allahs des Majestätischen zu erlangen. Zur Zeit gibt es in der islamischen Armee grosse Befehlshaber: Jeder einzelne von ihnen ist ein verdienstvoller Mensch und kann mit einer permanenten Befehlsgewalt in dem Heer anvertraut werden. Heute habt ihr mir die Ehre erwiesen die Muslime anzuführen. Und ich hoffe es für die Ehre und den Sieg des Islams, dass wir heute ins Schlachtfeld des Islams als Eines hineingehen werden. Möge Allah unser Unterstützer und Beschützer sein.“

Dann standen beide Armeen in Yarmook gegenüber. Der Römische General sprach verächtlich seinen Gegenüber Khalid ibnu Waleed, (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) an und sagte:

„Es scheint als würde Armut, Nacktheit und Hunger euch dazu gezwungen haben hier her zu kommen. Wenn du willst gebe ich einem jeden von euch 10 Dinar, teure Kleidung und gutes Essen. Sie können all dies haben und verschwinden und ich werde ihnen im Nächsten Jahr das gleiche zu kommen lassen und sie brauchen sich gar nicht erst die Mühe zu machen hier zu erscheinen.“

Khalid bin Waleed (Möge Allah, mit ihm zufrieden sein), wurde beim Hören dieser verächtlichen und arroganten Wörter wütend und antwortete:

„Mahan hört mir sehr sorgfältig zu! Du hast dich geirrt weswegen wir hier sind. Wir sind Leute, die das Blut unserer Gegner trinken und wir hörten, das das Blut der Römer sehr köstlich sei, nun sind wir hier um es zu geniessen.“

Veröffentlicht in:  on August 31, 2008 at 11:10 Kommentar schreiben

Khalid ibn al-Waleed

Seine Liebe zum Jihad

Keine Nacht mit einer Braut, die ich liebe oder das ich mit einem Kind gesegnet wurde, ist mir im Herzen lieber als eine bitter kalte, mit Schnee gefüllte Nacht, in der ich in einem Herr dem Feind gegenüber stehe.

So groß war die Leidenschaft Khalid ibnu al Waleed’s für den Jihad.

Veröffentlicht in:  on at 11:08 Kommentar schreiben

Khalid bin al-Waleed

Die letzten Momente von Khalid bin al-Waleed

Im Jahre 641 starb Ayadh bin Ghanam. Im gleichen Jahr starb auch Bilal der Muazzin und Khalid bezwang Heraklios den Kaiser von Rom. Im darauf folgenden Jahr war es für Khalid die Zeit zu gehen. Im Jahre 642 (21 Hijri) wurde er im Alter von 58 Jahren sehr krank. Wir fanden nicht heraus von welcher Krankheit er befallen war, doch sie nahm im die Kraft und war lang anhaltend. Wie bei allen kräftigen und energischen Männern verschlechterte sich auch bei Khalid der Zustand seiner körperlichen Gesundheit, als ihn plötzlich der Ruhestand traf. Diese letzte Krankheit erwies sich als zu viel für ihn und sein Krankenbett wurde zu seinem Sterbebett. Er lag ungeduldig im Bett und rebellierte gegen sein Schicksal, das ihn von einem ruhmreichen, gewaltigen Tod auf dem Schlachtfeld abgehalten hatte. Es ärgerte ihn zu wissen, dass er nicht mehr lange zu leben hat und der Tod ihn im Bett erwarten wird.

Einige Tage vor seinem Ende, besuchte ihn ein Freund und stellte sich an die Bettseite. Khalid nahm die Decke von seinem rechten Bein und fragte seinen Besucher:

„ Siehst du auf meinem Bein irgendeine Stelle von der Größe einer Handfläche, die nicht eine Narbe von einem Schwert, Lanze oder Bogen aufweist?“

Der Freund untersuchte Khalid’s Bein und verneinte die Frage. Khalid nahm dann die Decke von seinem linken Bein und wiederholte die Frage. Sein Freund gab darauf wieder zu, dass jede Wunde einen Abstand von weniger als einer Handfläche zur nächsten aufweist. Für eine gleiche Untersuchung mit einem ähnlichen Ergebnis, hob Khalid seinen rechten und linken Arm hoch. Als nächstes entblößte er seine gewaltige Brust und hier wurde wieder sein Freund von einem Anblick getroffen, der ihn sich fragen ließ, wie ein an so vielen Plätzen verwundeter Mann noch überleben konnte. Und wieder gab er zu, dass er den Abschnitt einer Handfläche nicht sehen konnte, der nicht von Wunden gezeichnet war.

Khalid begründete:

„Siehst du denn nicht?“ Fragte er ungeduldig. „Ich suchte nach dem Märtyrium in einhundert Schlachten. Warum bin ich nicht im Kampf gestorben?“

der Besucher antwortete:

„Warum nicht?!“

„Du musst begreifen Yaa Khalid,“ erklärte er ihm „Das der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihn) dich zum Schwerte Allahs benannte, zieht mit sich, dass du nicht im Kampfe sterben solltest. Wenn du von einem Ungläubigen getötet werden würdest, würde es heißen, dass das Schwert Allahs von einen seiner Feinde zerbrochen worden ist; und das könnte niemals geschehen.

Khalid schwieg und einige Minuten später verlies ihn sein Freund. Khalid begriff die Logik von dessen, was ihm sein Besucher gesagt hatte, aber sein Herz sehnte sich noch nach einem ruhmvollen Tod im Kampf. Warum, oh warum konnte er nur nicht als Märtyrer für Allah gestorben sein!

Zu seinem Todestag, besaß Khalid nicht mehr als seine Waffen, Rüstungen und seinen treuen Sklaven Hamam. Am letzten Tag lag er alleine im Bett und Hamam saß voller Trauer geduldig an der Seite seines berühmten Meisters. Als der Schatten ihn überkam, steckte Khalid das ganze Leid seiner Seele in einen letzten schmerzerfüllten Satz:

„Ich sterbe wie ein Kamel, In meinem Bett sterbe ich in Schande und die Augen von Feiglingen schließen nur im Schlaf.“

So starb Khalid, Sohn von Al Waleed, das Schwert Allahs.

Möge Allah mit ihm zufrieden sein.

Die Nachricht über den Tod von Khalid brach wie ein Sturm über Medina. Geführt von einer Frau aus dem Stamm von Bani Makhzum, liefen die Frauen klagend und auf die Straße. Omar ibn al-Khattab hörte von der traurigen Nachricht und wurde sehr wütend, als er von dem Wehklagen der Bewohner mitkriegte. An seinem ersten Tag als Kalif, verordnete er, dass es kein heulen und jammern für verstorbene Muslime geben sollte. Und dies machte Sinn für Omar. Denn warum sollte man für Menschen trauern, die ins Paradies eingehen werden. Die von Allah dem Gläubigem versprochene glückliche Wohnstätte. Omar bekräftigte die Verordnung mit seiner Peitsche.

Er hörte nun die Stimmen der Klagenden und beabsichtigte sich mit seiner Peitsche auf den Weg zu machen. Er duldete keinen Ungehorsam gegen seine Befehle; das Klagen müsste sofort unterbunden werden. Als er aus seiner Haustür gehen wollte, blieb er stehen. Für ein paar Momente stand der Kalif in Gedanken vertieft vor seinem Ausgang. Das war schließlich kein gewöhnlicher Tod. Das war das Verscheiden von Khalid ibn al-Waleed. Er hörte dann die Stimme einer trauernden Person aus der Nachbarschaft. Es war seine eigene Tochter, Hafsa, die Witwe des Propheten (Friede und Segen seien auf ihn), die für den verstorbenen Krieger weinte.

Omar ging zurück, hang seine Peitsche weg und setzte sich wieder hin. In diesem Fall würde er eine Ausnahme machen.

„Lasst die Frau von Bani Makhzum solange sie nicht lügt, sagen was sie will über Abu Sulaiman.“ Sagte der Kalif. „Über so einen wie Abu Sulaiman soll weinen wer will.“

Veröffentlicht in:  on August 30, 2008 at 4:17 Kommentar schreiben