Worte von Ibnu Taymya und Ibnul Qayyim

Jede Bestrafung von ihm (Allah swt) ist die reine Gerechtigkeit und jeder Segen von ihm (Allah swt) ist die reine Huld.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 10/85)

Der Herr liebt es geliebt zu werden.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 1/54)

Die Leitung wird ohne dem Wissen nicht erreicht und die richtige Richtung nicht ohne die Geduld.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 10/40)

Der Wahre Eingesperrte ist derjenige, dessen Herz von Allah eingesperrt ist und der Gefesselte ist der, dessen Gelüste ihn versklavten.
(Ibn al-Qayyim, al-Qaabil, p,69)

Die ganze Religion dreht sich darum die Wahrheit zu wissen und dementsprechend zu handeln. Und das Handeln dannach muss mit der Geduld begleitet werden.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 10/38 )

Umso mehr der Diener seinen Herren liebt, desto weniger wird seine Liebe zu anderen Dingen und sie werden in der Zahl abnehmen. Und umso weniger der Diener seinen Herren liebt, desto mehr wird seine Liebe zu anderen Dingen und sie werden an der Zahl zunehmen.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 1/94)

Sünden fügen Schaden zu und das Bedauern entfernt die Ursache.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 10/255)

Das Bezeugen des Tauhids öffnet die Tür zum Guten und das Bedauern von Sünden schließt die Tür zum Übel.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 10/256)

Der Jihad gegen die Nafs ist das Fundament für den Jihad gegen die Heuchler und Ungläubigen.
(Ibn al-Qayyim, ar-Rawdah, p.478 )

Ein Mann wird nie etwas außer Allah fürchten, es sei denn aufgrund einer Krankheit im Herzen.
(al-Bazzaar, p.74)

Die Vollkommenheit des Tauhids wird erreicht, indem im Herzen nichts mehr übrig bleibt außer Allah, der Diener Liebe empfindet zu denjenigen die Er (Allah swt) liebt, er diejenigen hasst, die Er hasst, Loyalität demjenigen entgegebringt, dem Er Loyalität entgegenbringt und Feindschaft demjenigen entgegbringt dem Er Feindschaft entgegenbringt und das gebietet und verbietet was Er gebietet und verbietet.
(Ibn al-Qayyim, al-Madaarij 3/485)

Der unvergleichbare Genuss in dieser Welt, ist das Gedenken, die Lobpreisung und die Anbetung zu Allah.
(Minhaj as-Sunnah, 5/389)

Sünden sind wie Ketten und Schlösser, die den Täter davon abhalten durch den riesigen Garten des Tauhids zu streifen und von den Früchten der rechtschaffenen Handlungen zu ernten.
(Majmoo-ul-Fataawaa , 14/49)

Was können meine Feinde mir bloß antuen? In meiner Brust hab ich beides; meinen Himmel als auch meinen Garten. Wenn ich reise sind sie bei mir, nie mich verlassend. Die Gefangenschaft ist eine Gelegenheit mit meinem Herrn alleine zu sein (Das Gedenken an Allah). Und Wenn sie mich verbannen kann ich über die Schöpfung Allahs nachdenken. Falls sie mich töten bin ich Shahid.
(Ibn al-Qayyim, Al-Waabil As-Sayyib, p.69)

Veröffentlicht in:  on Januar 25, 2009 at 2:06 Kommentare (1)

Sich selbst hassen

Ibnul Qayyim sagte:

„Und das sich „Selbst-hassen“ gehört zu den Eigenschaften des Ehrlichen. Und in einer einzelnen Sekunde bringt es dem Diener oftmals näher zu Allah als es jede Tat oder Handlung tun würde.“

Im gleichen Kapitel vom Buch ‘Ighathat al-Lahfan,’ berichtet er von Al-Jariri:

Mir wurde von einem Anliegen eines Mannes der Kinder Israels erzählt, der eine Angelegenheit von Allah swt erfüllt haben wollte. So beschäftigte er sich mit der fortwährenden Anbetung zu Allah swt und bat ihn darauf um sein Anliegen. Als er bemerkte, dass seine Bitte nicht erfüllt wurde, begann er damit sich selbst zu tadeln und sprach: „Ohh du Selbst! Was ist mit dir, dass davon abhält dein Anliegen erfüllt zu bekommen?“

Und er verbrachte traurig die Nacht damit sich selbst zur Rechenschaft zu ziehen und sprach: „Bei Allah, das Problem ist nicht bei meinem Herrn, sondern bei mir selbst.“ Und er verblieb in diesem „sich selbst zur Rechenschaft ziehenden Status“ bis sein Anliegen schlussendlich erfüllt wurde.
['Ighathat al-Lahfan'; 1/77]

Veröffentlicht in:  on Januar 23, 2009 at 7:40 Kommentar schreiben